Neu bei Gemälde und Grafik online

Tuschfeder-Zeichnung Josef Mauder Meggendorfer Blätter Zirkus Direktor Krokodil Affe Tiger Elefant Leihamt

Mehr Infos

Aquarell Eisenbahn Dampflok Adler Pfälzische Maximiliansbahn Pfalz Edenkoben Villa Ludwigshöhe Landau Neustadt

Mehr Infos

Lithographie Marianne Colston Lourdes Gave de Pau Wallfahrt Wunder Heilung Maria Fischer Fischernetz

Mehr Infos

Wir sind gerne für Sie da

Support: 08862/9119913

Zuletzt angesehen

Sie sind hier: Home » Gemälde » Landschaften und Städte
« zurück

Adolf Schreyer Oase Beduinen Wüste Zelt Pferd Reiter Steppe Orient Afrika Algerien Kolonien

Wir kaufen antiquarische Bücher, Gemälde und Graphiken. Rufen Sie uns an .

 

 

Schreyer, Christian Adolf (1828 in Frankfurt am Main - 1899 in Kronberg im Taunus): "Beduinen" originales Ölgemälde auf Leinwand ca.32x42cm; um 1865; verso mit handschriftlicher Dedikation von Schreyers Frau Mary an Professor F.Brütt "Aus dem Nachlasse meines Mannes zur freundlichen Erinnerung dem Herrn Professor F. Brütt. Mary Schreyer"

Das herrliche Bild im farblich abgestimmten und blattvergoldeten Holzrahmen (45x55cm) der renommierten Münchner Fachwerkstatt Petzenhammer sorgfältig eingerahmt.

"Adolf Schreyer war ein Künstler der, beeinflußt durch die Zeitströmungen der Malerei des 19. Jahrhunderts aber doch durchaus eigenständig, früh zu einem persönlichen Malstil kam und diesem Zeit seines Lebens treu blieb. Eine schon in der Kindheit entwickelte Neigung bestimmte ihn zum Pferdemaler; bereits die frühen Bilder lassen erkennen, daß die Perde liebevoller dargestellt werden als ihre Reiter. Die ersten künstlerischen Einflüsse auf Adolf Schreyer ergaben sich durch seine Ausbildung an der Frankfurter Städelschule, insbesondere durch Jakob Becker, auch verschiedene Münchner Maler sind hier zu nennen, sowie der Österreicher August von Pettenkofen (1822-1889). Von nachhaltigerem Einfluß auf seinen Malstil war jedoch die Inspiration durch die französischen Orientalisten, insbesondere Eugène Fromentin mit seinen Algerienbildern. So war es kein Zufall, daß sich Schreyer in Paris niederließ und schon vor der ersten Orientreise Bilder mit arabischen Motiven malte. Bald entwickelte er einen eigenständigen Stil, der sich durch eine leuchtende virtuose Farbgebung, atmosphärisch dichte Stimmung und eine dynamische, die Konturen auflösende Gestaltung auszeichnete. Von stürmischen Neuerer Courbet (der schon bei seinem Besuch in Frankfurt 1858/59 tiefen Eindruck auf die jüngeren Maler dort ausgeübt hatte) übernahm Schreyer eine effektvolle Abschleiftechnik der Farbschichten. Nachdem Schreyer zu seinem Stil gefunden hatte, hielt er daran unbeirrbar fest, er konzentrierte sich auf die seiner Begabung gemäße Malweise. Die auf den frühen Reisen einmal gewonnenen Eindrücke genügten als Inspiration für seine künstlerische Produktion bis ins hohe Alter, wobei Schreyer bemerkenswert unabhängig von seiner momentanen Umgebung blieb. Eine Weiterentwicklung im Werk Schreyers ist in Maltechnik, Komposition und Motivwahl kaum zu beobachten. Hierzu trug auch der große wirtschaftliche Erfolg bei, denn die Käufer seiner Bilder legten Wert darauf, einen "typischen Schreyer" zu erwerben. Der Produktionsdruck führte dazu, daß der Künstler bestimmte Motive immer wieder variierte und manche der Bilder eher skizzenhaft ausgeführt wurden, was auch manche zeitgenössischen Kritiker - besonders in Deutschland - monierten. Die kunstgeschichtliche Einordnung Schreyers ist nicht unumstritten. Manche Beobachter sehen in ihm einen Bahnbrecher des Realismus und Impressionismus in Deutschland. Dem steht entgegen, daß er sich selbst nicht als Impressionisten empfand und auch von den meisten Zeitgenossen nicht als solcher eingeordnet wurde. Nach seinem Selbstverständnis wollte Schreyer durchaus an einer sorgfältig durchgestalteten Komposition und Lichtgestaltung im Sinne der akademischen Tradition festhalten. Der erzählerische oder beschreibende Aspekt tritt bei seinen Werken aber in den Hintergrund. Im Gegensatz zu anderen Malern des Orientalismus (in Deutschland besonders vertreten durch den Berliner Maler Wilhelm Gentz, 1822-1890) geht es ihm nicht darum, dem Betrachter bestimmte ethnolgische oder geographische Details der exotischen Motive nahezubringen. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Darstellung der Harmonie von Pferd und Reiter, der Einbettung der meist im Vordergrund hervorgehobenen Menschen- und Tiergruppen in die Wüsten- oder Steppenumgebung, kurz: auf der Vermittlung von Stimmungen. Dies macht auch heute noch den Reiz seiner Bilder aus." [kronberger-maler.de]

 

www.gemaeldeundgrafik.de

 

 

Irgendwelche Fragen? Zögern Sie nicht, uns per mail oder Telephon zu kontaktieren.

.

luise-viktoria@t-online.de

Any questions? Don't hesitate to contact us per mail or phone.

 

Ihr Warenkorb ist noch leer!