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Gemälde Eduard Schleich der Ältere Mond Dachau München Landschaftsmaler Münchner Schule Carl Spitzweg

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Schleich, Eduard der Ältere (1812 in Schloß Haarbach bei Vilsbiburg - 1874 in München):

"Abendlandschaft mit Steg" originales Ölgemälde auf Leinwand ca.60x100cm; unten links signiert "Ed.Schleich" um 1865

Maße im blattvergoldeten Holzrahmen der renommierten Münchner Fachwerkstatt Petzenhammer 78x117cm.

 

"Evening landscape with path" original oil painting on canvas approx.60x100cm; bottom left signed "Ed.Schleich" around 1865

Dimensions of the leaf-gilt wooden frame of the Munich professional workshop Petzenhammer 78x117cm.

Gemälde Eduard Schleich der Ältere Mond Dachau München Landschaftsmaler Münchner Schule Carl Spitzweg

Das museale Werk war in der Ausstellung „Eduard Schleich d.Ä. und Carl Spitzweg Eine Künstlerfreundschaft“ der Gemäldegalerie Dachau im Jahr 2012 zu bewundern und ist im gleichnamigen Ausstellungskatalog auf Seite 71 ganzseitig abgebildet. Desweiteren war es in der Ausstellung “Spitzweg, Schleich und die Anfänge der Freilichtmalerei im Dialog mit Willinghausen“ vom 7. September bis 10. November 2013 in Willinghausen zu sehen und ist auch in dem dazu erschienen Faltblatt abgebildet. Faltblatt wie Katalog werden dem zukünftigen Besitzer natürlich gerne überlassen.

painting Eduard Schleich Carl Spitzweg

Signatur Eduard Schleich der Ältere

 

„In seinen Anfängen orientiert an klassizistisch geprägten Zeitgenossen wie Carl Rottmann, fand Eduard Schleich der Ältere unter dem Einfluss des flämischen und niederländischen Barock schließlich zu einer realistischen Naturschau. Nach der Berührung mit den Malern von Barbizon zählte er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den stilbildenden Vermittlern der Paysage intime in Deutschland. Seiner Landschaftsauffassung entsprechend blieben erzählende Figuren- oder Tierstaffagen für ihn von untergeordneter Bedeutung; wenn er als Konzession an den Publikumsgeschmack dennoch nicht ganz auf sie verzichtete, überließ er die Ausführung nach Möglichkeit spezialisierten Kollegen wie Friedrich Voltz, Carl Spitzweg oder Alois Bach. Schleichs herausragende Bedeutung für die Entwicklung der Landschaftsmalerei in München ist nach wie vor unstrittig.

Gegen Ende der Vierzigerjahre vollzog Schleich einen signifikanten Wechsel seiner Stilmittel. Vermutlich angeregt von der Farbtheorie des österreichischen Malers Carl Rahl, gewiss aber durch die niederländische Barockmalerei, fand er vor allem in den Landschaften Aert van der Neers und Jacob van Ruisdaels den Vorwurf für die realistischen Naturdarstellungen seiner Reifezeit, während Rubens’ Münchner „Regenbogenlandschaft“ als Vorbild für seinen Umgang mit Lichteffekten genannt wird. Der noch von Rottmann inspirierte, auf gliedernde Farbkontraste setzende Kompositionsstil wich nun einem einheitlichen Farbschema von warmer, goldener Tonigkeit. Gleichzeitig wurden die aufgeführten Farben in feinste Valeurs aufgebrochen, die die einzelnen Kompositionsteile durch weiche Übergänge verbanden. Einen weiteren wichtigen Impuls für Schleichs künstlerische Entwicklung gab eine Paris-Reise, die er 1851 gemeinsam mit Carl Spitzweg, Carl Ebert, Christian Morgenstern und Dietrich Langko unternahm; zweifellos gehörten die Münchner zu den ersten deutschen Künstlern, die die Maler von Barbizon und ihren Entwurf der Paysage intime aus eigener Anschauung kennenlernten. Sowohl Schleich als auch Spitzweg nutzten diese Erfahrung für die eigene Entwicklung, wirkten fortan durch ihren Einfluß aber auch über München hinaus als Vorreiter einer naturalistischen, betont unliterarischen Landschaftskonzeption, die in der Abhandlung des unspektakulären, nach damaligem Empfinden „unmalerischen“ Sujets in krassem Widerspruch zu den an den Akademien formulierten Zielen stand. Vier Jahre später beschickte Schleich die Pariser Weltausstellung mit einem den neuen Tendenzen folgenden Landschaftsgemälde, zu dem Friedrich Voltz sein gleichbleibend andächtiges Weidevieh beigesteuert hatte. Der internationale Auftritt markierte einen Höhepunkt seiner Karriere, dem bald darauf die Ernennung zum Professor der Münchner Akademie, weitere Ehrungen und exponierte Funktionen im Münchner Kunstbetrieb folgten.

In Anpassung an den Zeitgeschmack präsentierte sich der Maler seit etwa 1865 erneut mit veränderter Handschrift. Seine Aufmerksamkeit richtete sich nun verstärkt auf die pointierte Darstellung von Lichtphänomenen, sodaß die detailgenaue Benennung des Gegenstands zurücktrat, um einer eher skizzenhaften Auffassung Platz zu machen; gleichzeitig hellte sich die Palette merklich auf. Er konnte sich auch mit diesen Arbeiten bestens auf dem Markt behaupten und mußte folglich nicht erleben, von der eigenen Zeit überholt zu werden; als er 1874 an Cholera starb, war seine führende Stellung innerhalb der Münchner Landschaftsmalerei immer noch unangefochten.“ [Michael Lassmann in der Weltkunst vom 09.10.2016]

 

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